Autor Thema:  AOTS - The 74-gun ship BELLONA, von Brian Lavery  (Gelesen 4147 mal)

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hwe

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AOTS - The 74-gun ship BELLONA, von Brian Lavery
« am: 10. November 2007, 13:02:08 »
The 74-Gun Ship BELLONA - von Brian Lavery - "Anatomy of the ship"-Reihe    

Titel:  The 74-Gun Ship BELLONA
Autor:  Brian Lavery
ISBN:  0 85177 916 6
Format:  etwas größer als DIN A4, quadratisch
Seiten: 120
Illustrationen: geschätzt: ca. 180 Zeichnungen
Bindung: Hardcover, Schutzumschlag enthält eine Seitenansicht des Rumpfes, zusammen mit einem Wasserlinienriß in 1/96
Sprache:  Englisch
Preis ca. :  ca. 45 Euro, nur noch schwer erhältlich

Cover, Vorderseite:



Rückseite:



 

Beschreibung:  

Brian Lavery, der von vielen als einer der besten Kenner der britischen Kriegsmarine zur Zeit Napoleons gilt,
der als technischer Berater für "Master and Commander" fungiert hat, der auch die folgenden Bücher geschrieben
hat (die überall auf der Welt als Referenzen hergenommen werden):

- Nelson's Navy
- Arming and Fitting of english ships of war 1600-1815
- Jack Aubrey Commands
- The ship of the line - Vol I: The developement of the battlefleet 1650-1850
- The ship of the line - Vol II: Design, Construction and fittings

hat also auch den AOTS-Band über die Bellona geschrieben. Die Erwartungen sind dementsprechend
hoch.

Doch zurück zur Bellona. - Wer oder was ist "Bellona" eigentlich? - Ich musste auch erst
nachschlagen. - Um es kurz zu machen: Bellona kann man als das weibliche Gegenstück zum Kriegsgott "Mars"
betrachten.

Demzufolge ist eine Frau mit Helm, gezogenem Schwert und Brust-Harnisch eine sehr gute Wahl als Gallionsfigur.

Warum ich das erwähne? - Nun, ich habe mir erst kürzlich die vier Bände von ANCRE über das französische
74-Kanonen-Schiff zugelegt und habe mich gefragt, was das für eine Gallionsfigur ist, schließlich handelt es sich
beim ANCRE-74-Kanonen-Schiff eher um eine Art Typschiff. - Nun, die Gallionsfigur in den ANCRE-Büchern ist
eine Frau mit Helm, Brustharnisch und gezücktem Schwert... - Nachlesen unter dem Bild ergab, es handelt sich
tatsächlich um "Bellona". - Wir haben hier also eine französische und eine britische Bellona. - Schön, nicht?

Weiter mit dem Buch:

Die ersten 20 Seiten sind, wie bei den AOTS-Bänden üblich, den historischen Hintergrundinformationen, sowie
Fotos von Modellen und Gemälden gewidmet.

Hier ein Foto eines NMM-Modells der "Hercules", die zwar geringfügig kleiner als die Bellona war (2,5 Fuss
kürzer, sonst identisch!), aber die Takelage des Modells dürfte mit der der Bellona übereingestimmt haben.



Der restliche Band entspricht dem üblichen AOTS-Niveau. - Nach der Einleitung folgen dann viele Detailzeichnungen.

Es folgen ein paar Beispiele. - Zuerst ein Detail aus der Heckkonstruktion:



Neben den Risszeichungen und Details über die Takelage und die Inneneinrichtung, findet man natürlich
auch Informationen über die Spantkonstruktion:



Hier zuerst ein gezeichneter Ausschnitt (Sektion) eines 74-Kanonen-Schiffes:



Und hier ein horizontaler Längsschnitt durch ein Modell, sowie ein Foto eines Sektionsmodells:



Und hier, für alle Freunde von Sektionen, die Sektion nochmal als einzelner Ausschnitt:



Der Band liefert eine Fülle an Informationen und stellt eine gute Basis für einen Scratchbau dar. - Trotzdem muss
man sich noch um einen guten Plansatz, am besten aus dem NMM, bemühen. Auch sollte man weitere
Quellen mit zu Rate ziehen. - Ein so kleiner und dünner Band kann nun mal nicht die vier Bände von ANCRE, oder
die vier Bände über die Warrior-Class (HMS Alfred basierend) ersetzen.  - You get, what you pay for.

Für diesen Preis erhält man trotzdem viel Information!

In 1:96 ist der Rumpf alleine (ohne Bugspriet und Besanbaum) bereits 61 cm lang. - Mit Rundhölzer dürfte sie
etwas über 80 cm lang werden. - In 1/48 wäre sie dann ca. 1,65 m lang. - Plus Vitrine... - Kaum noch Wohnzimmer
tauglich. Ein guter Maßstab für dieses Schiff wären also 1/64, oder 1/72.

Wer die Bellona nicht gleich scratch bauen möchte, kann auch auf einen Bausatz von Shipyard Models zurück greifen.

Dort gibt es einen Bausatz der Bellona in 1/96. - Prima geeignet, um die Ehefrau schon einmal darauf
vorzubereiten, wo das doppelt so große Prachtstück denn später einmal hin soll...

Es gibt aber auch einen Holzbausatz und einen extra Bauplan der Bellona von der Firma Krick. - Über die Qualität
der Bausätze und des Plans, sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis steht mir kein Urteil zu. Das möge bitte jeder
selbst für sich entscheiden.

Wer sich eigentlich schon einmal die Frage gestellt hat, ab wann man dazu überging, den Rumpf von
Kriegsschiffen mit Kupfer zu beplanken, dem kann hiermit geholfen werden. Die Bellona war das erste Kriegsschiff,
dessen Unterwasserrumpf mit Kupfer beplankt wurde.

Die Bellona war eines von drei Schiffen, die im Dezember 1757 von der britischen Admiralität geordert wurden.
Ihre "Väter" waren Thomas Slade und William Blately.

Vorbild der Bellona waren die 1747 bei der Schlacht von Kap Finisterre gekaperten französischen
74-Kanonen-Schiffe, die den britischen an Feuerkraft deutlich überlegen waren (36-pfünder, statt 24-pfünder).

Zuvor waren bereits sechs andere Schiffe (in dreier Gruppen) nach diesem Vorbild gebaut worden. - Jede Gruppe
war länger als die vorangegangene. Die ersten drei waren 5 1/2 Fuß länger als die bis dahin längsten britischen
74-Kanonen-Schiffe.

Die zweite Gruppe, bestehend aus der Hero, Hercules und der Thunderer waren noch ein Fuß länger und
die Bellona, die Dragon und die Superb waren dann mit 168 Fuß noch einmal 2,5 Fuß länger.

Dieses Design wurde für die nächsten 20 Jahre beibehalten.

Die Arrogant-, Ramilies-, Egmont- und Elizabeth-Klassen waren alle fast identisch mit der Bellona, lediglich in der
Linienführung im Unterwasserschiff wurde vorsichtig experimentiert. Die Culloden-Klasse war ebenfalls der Bellona
sehr ähnlich, nur etwas größer. - Somit hatte die Bellona über vierzig nahe Schwestern.

Nach dem Tod von Thomas Slade versuchte der neue Surveyor des Admiralty Boards, Sir John Williams, neue
Klassen einzuführen, es waren die Alfred- und die Royal Oak-Klassen. - Beide waren nicht besonders erfolgreich
und so griff man wieder auf die alten Pläne zurück und baute ab die bereits erwähnte Arrogant-Klasse ab 1761.

1789 wurde die letzte 74er nach Bellona-Vorbild gebaut. Es war die "Illustrious".

Die Bellona selbst erlebte fast die gesamte Blütezeit der 74er mit. Sie wurde 1760 vom Stapel gelassen und erst
1814, nach 54 Jahren Dienstzeit, abgewrackt.


Fazit:  

Das Schiff ist historisch sehr wertvoll und selbst wenn man nicht die Bellona selbst bauen möchte, so kann man
sich mit Sicherheit aus den über 40 Schwestern eine aussuchen, die noch mehr erlebt hat als die Bellona selbst,
denn die hatte das Pech (oder das Glück) an einer Reihe von berühmten Seeschlachten immer knapp nicht
teilzunehmen. - Einmal lief sie in Sichtweite des Feindes auf Grund und kam nicht rechtzeitig wieder flott. Ein
andermal (kurz vor Trafalgar) wurde sie abkommandiert, vier französische Prisen nach England zu begleiten.

Als Linienschiffe dritten Ranges sind die Namen dieser Schiffe durch die berühmten Seeschlachten von Lord
Nelson bis heute bekannt.

Die Bellona ist ein ausgesprochen schönes und ansprechendes Schiff. Sie ist auch relativ anspruchsvoll zu bauen,
vor allem, wenn man es in Holz und Scratch versucht.

Das Buch ist für diesen Zweck als Basis gut geeignet. Dieses Buch stellt aber auch eine gute Grundlage für
eigene weitere Recherchen dar. - Man kann aber auch nur mit dem Buch alleine ein sehr schönes Modell
herstellen.

Vorhandene Bausätze kann mit Hilfe dieses Buches sicher deutlich "aufbessern", trotzdem erreicht das Buch nicht
das hohe Niveau der ANCRE Monografien, ist aber sein Geld absolut wert!
 
Pros und Contras kurz zusammengefasst:

+ Sehr schönes Schiff
+ ordentlich recherchierte Basis
+ recht zuverlässige Quellen
+ sehr aufschlußreiche Bilder vom Original-Modell und von Schwesterschiffen
+ Kaum Text, hier ist wieder angenehm, dass Bilder mehr sagen als viele Worte.
+ Es gibt Bausätze, die das Schiff darstellen

- Es ist englisch


Wer einen der Bausätze bauen möchte, für den stellt dieses Buch in meinen Augen ein "muss" dar.

Das Schiff selbst ist wunderschön und in jeder Sammlung eine Attraktion, egal in welchem Maßstab.

Ein Pluspunkt ist die relative "Sprachlosigkeit", die im Buch herrscht, da es dadurch kaum Sprachprobleme gibt.

Von mir, als Freund dieses Schiffstyps bekommt das Buch eine deutliche Kaufempfehlung, denn obwohl es nicht
mit dem hohen ANCRE-Niveau mithalten kann, so ist es trotzdem gut recherchiert und zeigt viele Details
historisch korrekt. Damit ist es seinen Preis durchaus wert.


Ciao,

HWE
 :mariinee:

PS: Und wie es tagein, tagaus auf so einem 74-Kanonen-Schiff zuging, kann man hier nachlesen.- Wenn man englisch einigermassen beherrscht.

McCool

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AOTS - The 74-gun ship BELLONA, von Brian Lavery
« Antwort #1 am: 12. November 2007, 12:48:27 »
In jedem Fall ist dies ein sehr zu empfehlendes Buch. Eine kleine Anmerkung zum Kupfer; Bellona lief 1760 natürlich ohne Kupfer vom Stapel. Das Schiff wurde erst 1780 bekupfert; das große Programm für die ganze Flotte war bereits seit 1779 im Gange. Aus der Zeit 1778/80, als Bellona repariert und bekupfert wurde, stammt das bekannte Modell, das sie bekupfert zeigt. Angeblich hat Charles Middleton dieses Modell benutzt, um dem König das Verfahren zu demonstrieren.
Dieser Band ist einer der wenigen der "Anatomy"-Reihe, die ich als zuverlässige Referenz betrachte - weil Lavery sicher der beste Experte für Linienschiffe der Zeit ist, und weil es im Buch, soweit ich das beurteilen kann, keine unnützen und nicht dokumentierten Rekonstruktionen gibt, wie bei anderen Bänden der Reihe.
Weil es z.B. nunmal keinen Beplankungsplan für Bellona gibt, nennt er dann z.B. als Quellen für seine Zeichnungen Schiffe der zur Bellona nur geringfügig veränderten Arrogant-Klasse. Für das Spantwerk zeigt er einmal Elephant (Arrogant)von 1785 und dann jenes eines Bellona-Skelettmodells (vermutl. um 1760).
Allgemein wird, wenn ich mich recht entsinne,  der Bauzustand der Bellona 1760 gezeigt. Bis zum Bauzustand um 1780, der durch das bekupferte Modell dokumentiert ist, dürfte sich nicht allzu viel geändert haben. Eine bauliche Änderung, eine feste Poopreling für die Carronaden. Selbstverständlich wird auch die Bekupferung in einer Zeichnung gezeigt. Für die Änderungen an der Bewaffnung werden die Carronaden in der frühen Lafettierungsform um 1780, dann 1795 und 1812 gezeigt, bei den Kanonen Armstrong- und Blomefield-Muster. Auf spätere Bauzustände und Änderungen, die zweifellos stattgefunden haben, wird in den Zeichnungen nur noch in einem Fall eingegangen, die Zustatzverstrebungen des nun schon alten Schiffes im "doubling and bracing" - Reparaturprogramm von 1805 in zwei Zeichnungen.
Das Buch allein wird, wie Herbert andeutete, sicher nicht allein reichen, ein Skelettmodell in 1/48 zu bauen - dazu wird die Takelage wohl doch nicht detailliert genug gezeigt, und manche Zeichnungen sind mit zu dicken Strichen abgedruckt (z.B. Rundhölzer in 1/192), als das man sie ernsthaft für ein 1/48-Modell vergrößern könnte. Für kleinere Maßstäbe und Vollrumpfmodelle werden die Zeichnungen wahrscheinlich ausreichen (je nach Ehrgeiz, Können und Vorwissen des Modellbauers! :) ).
Das Buch dokumentiert ausführlich den Bauzustand um 1760, jener von 1780 ist daraus dank des bekupferten Modells und der Detailzeichnung der Poopreling (+Carronade) relativ leicht abzuleiten. Ein Bauzustand "1805" läßt sich aus den beiden Detailzeichnungen der Reparatur von 1805 natürlich nicht erschließen.
Die bekannten Baukästen zeigen, dem bekupferten zeitgenössischen Modell folgend (s. Umschlagbild), den Bauzustand um 1780, obwohl ich persönlich den früheren ästhetisch etwas schöner finde... ;)

nOnliQuid

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« Antwort #2 am: 12. November 2007, 13:00:43 »
Das ist ja ein Traumhaftes Schiff, schade das sich kein Hersteller mehr solcher Juwelen annimmt . Plastik versteht sich. :2:
Hach ja, als Plastematrose wird man schon neidisch auf die Holwürmer, angesichts der viel breiteren Auswahl der alten Ladys.  Aber wer weis, vielleicht konvertiere ich ja eines Tages noch.

 :winken: Benny
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« Antwort #3 am: 12. November 2007, 13:10:41 »
Hallo HWE,

sehr leckere Präsentation!!!  :klatsch:

Ich konnte nicht widerstehen  :12:

Aber noch eine Frage zu Amazon:
Kann mir jemand sagen, warum es bei Amazon eine Version für 36 €, eine für 112 und eine für 277 Euronen gibt?
Klick mich!
O.k., ich habe verstanden, dass das ältere Versionen und nicht direkt von Amazon sind. Haben die alten Versionen einen solchen Sammlerwert?
Wodurch ist der denn begründet?
Sind die neueren Auflagen nicht so umfangreich?

McCool

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« Antwort #4 am: 12. November 2007, 13:37:59 »
Die Neuauflagen der "Anatomies" unterscheiden sich inhaltlich meines Wissens nach meist nicht von den älteren. Die tolle Errungenschaft der Neuauflagen der 2000er Jahre sind die "Ausfaltpläne" auf der Innenseite des Umschlages.  Im Falle meines Bellona-Bandes war dieser Plan etwas verzerrt, bei Diana stark verzerrt, bei Beagle, wenn ich mich recht entsinne, falsch beschriftet. Bei Alert ist ein kleineres Schwesterschiff auf dem "Ausfaltplan" gelandet, aus unbekannten Gründen.
Fazit: Die "Ausfaltpläne" dieser Reihe sind meist wertlos.
Wenn dir jemand eine "Anatomy" für 300 oder 400 Euro verkaufen will, würde ich diesen Verkäufer für ein Arschloch halten. Unter diesen Z-Shops (oder wie die heißen) befindet sich hartnäckig einer, der alte Anatomies schon jahrelang für ca des Zehnfache des eigentlichen Werts verkauft, bei angeblich 93% zufriedenen Kunden, was für Leute das auch immer sein mögen.
Keine "Anatomy" sollte mehr als ca 40 Euro kosten, und das ist eigentlich schon brutal teuer für diese schmalbrüstigen, mittlerweile in Asien gedruckten und verlegerisch anscheinend nicht mehr ernsthaft betreuten Büchlein.

hwe

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« Antwort #5 am: 12. November 2007, 14:33:15 »
Hallo Marcus,

zwischen den Neuauflagen und den alten Ausgaben gibt es keinen Unterschied, der diese Wucherpreise in irgendeiner Weise rechtfertigt. - Selbst "Sammelleidenschaft" ist dafür nicht ausreichend.

Bücher, die man neu für 36 Euro bekommt, sollte man gebraucht für nicht mehr als 30 bekommen.
Alles andere sind Hirngespinste eines Wucherers.

Nich vergessen, dieses Büchlein hat gerade mal 120 Seiten! - Wenn ich das mit den Original und neu erhältichen Bänden von ANCRE zum 74-Kanonen-Schiff und deren hervorragenden Qualität vergleiche...

Mal zum Vergleich: Alle 4 Bände von ANCRE kosten zusammen mit Porto und Verpackung 430 Euro (zirca). - Ich habe erst kürzlich zugeschlagen...
Dafür bekommt man dann aber auch lockere 1000 Seiten, die vielen ausklappbaren Tafeln (Farbig)
sind dabei noch nicht einmal mitgezählt! - Diese 1000 Seiten wiegen zusammen 8,7 Kilo. - Die Pläne dazu noch einmal 900 Gramm! (Wirklich nur die Pläne alleine!)

Also für 400 Euro ... wüsste ich, wie meine Wahl ausfallen würde...

@Benny: Konvertier' doch! - Was hält dich zurück?  :6:

@Marcus: Ups... Ich dachte, das kommt erstmal nur auf die Weihnachtswunschliste... ;)


Ciao,

HWE
 :mariinee:

Marcus.K.

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« Antwort #6 am: 12. November 2007, 14:47:29 »
Zitat
@Marcus: Ups... Ich dachte, das kommt erstmal nur auf die Weihnachtswunschliste...


Tja, als ich gesehen habe, dass es bei Amazon nur noch zwei Exemplare gibt (und mit der Info, dass es den Alert-Band derzeit (bei Amazon) gar nicht gibt) hat die Panik oberhand gekriegt. JETZT gibts nur noch einen Band!

Ist schon ein guter Marketing-Effekt, die Anzahl der zur Verfügung stehenden Exemplare auf einstelligen Werten zu halten!  ;)  ICH bin schon mal drauf reingefallen  :D Tut mir aber gar nicht leid!

Zu den Preisen:
ich würde im Traum keine 270 Euro ausgeben - selbst wenn das Buch mit Leder eingefasst und mit Blattgold verziert wäre!
Die Ancre-Bücher sind da sicherlich eine andere Sache - da stimmt der Inhalt! Das ist das Geld wohl wert.
Ich hatte vermutet, die älteren Versionen seien eventuell so (oder so ähnlich) aufgepeppt - oder hätten mehr Inhalt zu bieten, was den "Mehrwert" rechtfertigen könnte.
Dass es hier nur um Nepp geht, hätte ich jetzt nicht erwartet - das ist ja schon wirklich unverschämt!  :12:
Danke für die Info!

modellbau.fan

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« Antwort #7 am: 12. November 2007, 16:49:28 »
Hallo hwe,
geniale Buchvorstellung(en)  :P  Hast Du die Bücher absichtlich vor Weihnachten vorgestellt?  ;)  Da kommt man ja fast nicht mehr aus dem Schmöckern wieder heraus...
CU modellbau.fan  :winken:

AnobiumPunctatum

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« Antwort #8 am: 12. November 2007, 16:58:16 »
Zitat
Original von nOnliQuid
Das ist ja ein Traumhaftes Schiff, schade das sich kein Hersteller mehr solcher Juwelen annimmt . Plastik versteht sich. :2:
Hach ja, als Plastematrose wird man schon neidisch auf die Holwürmer, angesichts der viel breiteren Auswahl der alten Ladys.  Aber wer weis, vielleicht konvertiere ich ja eines Tages noch.

 :winken: Benny


Kein Problem Benny,

mache es wie ich. Dann suchst Du Dir das Modell aus, welches Du bauen möchtest, und nicht nur einen Bausatz. Der Wechsel lohnt sich. ;)
:winken:  Christian

in der Werft: Medway Longboat, 1742 - 1/24; HMS Winchelsea, 1764 - 1/48
auf dem Zeichenbrett: HMS Triton, 1773

"Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."

nOnliQuid

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« Antwort #9 am: 12. November 2007, 17:26:55 »
Ach Leute, ich armer kleiner Jungkoch kann mir doch gar nicht die ganzen Werkzeuge und Maschinen leisten....noch nicht 8)
Vom fehlenden Platz mal ganz abgesehen, immerhin stoße ich schon jetzt an die Grenzen mit der Vic.
So ein Schreibtisch kann angesichts dieses Schiffes schon ganz schön klein werden. :12:
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« Antwort #10 am: 12. November 2007, 17:52:13 »
Hi Benny!
Zitat
Original von nOnliQuid
Ach Leute, ich armer kleiner Jungkoch kann mir doch gar nicht die ganzen Werkzeuge und Maschinen leisten....noch nicht 8)
Vom fehlenden Platz mal ganz abgesehen, immerhin stoße ich schon jetzt an die Grenzen mit der Vic.
So ein Schreibtisch kann angesichts dieses Schiffes schon ganz schön klein werden. :12:


Die Maschinen stellen nur eine Hilfe dar. - Ein Holzmodell kann man auch komplett ohne Maschinen bauen! - Oder wie haben die das früher gemacht? ;) (zeitgenössische Modelle!)

Also, mit einem kleinen Hobel, Feilen, Sandpapier, Laubsägebogen, usw. kannst Du genauso ein schönes Holzmodell bauen, wie mit einer Dekupier-  und einer Kreissäge. - Klar haben die Maschinen
den Vorteil, dass nervige und vor allem zeitraubende Arbeiten damit schneller gehen. - Aber das ist dann auch alles! - Den Feinschliff mache ich grundsätzlich sowie nur mit der Hand!

Und das Platzproblem kann man auch lösen. - Die Bellona in 1/96 ist ein Stück kleiner als die Victory.
Und wenn du Platz für ein gleich großes Schiff hast (ca. 1m lang), dann kannst Du sie auch in 1/72 oder
1/64 bauen.

Eine HMS Alert zum Beispiel, in 1/96 ist echt "winzig", da ist der Rumpf nur etwas über 20 cm lang.
Die kannst Du wahrscheinlich auch in 1/48 bauen, ohne dass das zuhause stört. - Und eines ist sicher:
ein Modell in 1/48 sieht zu 99% besser aus, als eines in 1/96. - Das eine Ausnahme-prozent sind die Modelle von Holger (HWB)  :6:  :6:  :6:

Also, ich sehe immer noch keinen Grund, nicht umzusteigen. :)

Ciao,

HWE
 :mariinee:

hwe

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« Antwort #11 am: 12. November 2007, 17:57:28 »
Hi!
Zitat
Original von modellbau.fan
Hallo hwe,
geniale Buchvorstellung(en)  :P  Hast Du die Bücher absichtlich vor Weihnachten vorgestellt?  ;)  Da kommt man ja fast nicht mehr aus dem Schmöckern wieder heraus...
CU modellbau.fan  :winken:

Ich finde es ist besser, die Bücher *vor* Weihnachten vorzustellen, als *hinterher*. - Da ärgert man sich dann meistens: "Wenn ich *DAS* *vor* Weihnachten gewusst hätte! - Jetzt muss ich wieder ein Jahr warten!" ;)

Das will ich euch gerne ersparen. - Was nichts daran ändert, dass ich nach Weihnachten auch gerne ein paar Buchvorstellungen von euren Neuerwerbungen lesen würde! ;)

Ciao,

HWE
 :mariinee:

PS: Eigentlich bin ich doof, solche Buchwerbung zu machen, wo ich doch keinen Laden habe und nicht davon profitieren kann!  :rolleyes:

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« Antwort #12 am: 16. November 2007, 08:44:49 »
:9:  :9:  :9:
Gestern ist es angekommen!

Einfach wunderschön das Buch. Konnte es gestern Abend gar nicht aus der Hand legen.

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« Antwort #13 am: 16. November 2007, 10:46:16 »
Hallo Marcus,

neugierige Frage am Rande: Zu welchem Preis konntest Du jetzt das Buch bekommen? Stand heute kostet das Buch bei dem großen "A" jetzt EUR 41,99 ...

CU modellbau.fan  :winken:

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« Antwort #14 am: 16. November 2007, 11:14:01 »
Zitat
Original von modellbau.fan
Hallo Marcus,

neugierige Frage am Rande: Zu welchem Preis konntest Du jetzt das Buch bekommen? Stand heute kostet das Buch bei dem großen "A" jetzt EUR 41,99 ...

CU modellbau.fan  :winken:


Komisch, ich sehe es da für 27,36 Euronen... ("Gebraucht" - Sind sie meistens eh' nicht!)

Ciao,

HWE
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