Autor Thema: Schiffe Panzerkanonenboot S.M.S. WESPE (1876) in 1:160  (Gelesen 23222 mal)

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Duckdalb

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Schiffe Re: Panzerkanonenboot S.M.S. WESPE (1876) in 1:160
« Antwort #120 am: 02. Dezember 2019, 15:42:22 »
Interessante Vorstellung! Ich kenne nur große Schneidekisten, die auch bis zu einigen Millimetern schneiden können. Merkwürdig finde ich, dass das Gerät Bitmapdateien als Vorlage wünscht - eigentlich ist das ja absurd, weil der anfangs klare Vektor-Laufweg für den Laserkopf dadurch verloren geht...

wefalck

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Re: Panzerkanonenboot S.M.S. WESPE (1876) in 1:160
« Antwort #121 am: 02. Dezember 2019, 15:58:04 »
Die Antwort dürfte wohl sein, daß es als Graviergerät für Logos u.ä. für Dummies konzipiert ist. Solche Dateien legen eben eher als Pixeldateien, denn als Vektorgraphiken vor. Es ist einfacher Vektorgraphiken in Pixel umzuwandeln, denn Pixel zu vektorisieren. Das Steuerprogramm arbeitet wohl Zeile für Zeile die 1070 Pixel x 1070 Pixel-Matrix ab und schaltet die Laserdiode ein, wenn ein schwarzes Pixel gefunden wird. Entsprechend wird der Brennkopf verschoben.

Ich habe zwar in den frühen 1980er Jahren Plotter unter BASIC programmiert, aber seither ist die Technik fortgeschritten, ohne daß ich Anschluß daran gehalten hätte. Nachdem was ich diagonal im Internet gelesen habe, sollte es wohl möglich sein, einen solchen Lasercutter über eine Vekttorgraphic anzusteuern. Man muß herausfinden, was für eine Steuerplatine da eingebaut ist, dann findet man vielleicht auch einen passenden Treiber.

Im Augenblick konzentriere ich mich aber auf die Teileproduktion, damit ich mit diesem Projekt, an dem ich nun schon 13 Jahre (mit Unterbrechungen) sitze, einmal zu Ende komme ... :pffft:

Duckdalb

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Re: Panzerkanonenboot S.M.S. WESPE (1876) in 1:160
« Antwort #122 am: 02. Dezember 2019, 23:42:37 »
Das Steuerprogramm arbeitet wohl Zeile für Zeile die 1070 Pixel x 1070 Pixel-Matrix ab und schaltet die Laserdiode ein, wenn ein schwarzes Pixel gefunden wird. Entsprechend wird der Brennkopf verschoben.
Na, dann mag es sinnvoll sein. Ich hatte immer noch eine Art G-Code im Kopf, dann wären Bitmaps natürlich kontraproduktiv.

Da ich im Medienbereich immer mit vektorisierten Logos arbeiten konnte (sie mussten eben GROSS und klein immer exakt scharf sein, z.B. für Messe, Außenwerbung und Stempel), ist mir das nicht bewusst gewesen. Jpg-Logos waren verpönt und durften nur im Notfall verwendet werden, wenn die Zeit und das Geld für ein Tracing nicht da waren (falls der Kunde kein sauberes EPS geliefert hatte...).
« Letzte Änderung: 02. Dezember 2019, 23:49:08 von Duckdalb »