Autor Thema:  Bausatzvorstellung Matchbox Gruppenbauprojekt  (Gelesen 46096 mal)

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KlausH

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Re: Bausatzvorstellung Matchbox Gruppenbauprojekt
« Antwort #60 am: 12. März 2011, 18:20:37 »
@Graf Spee: Danke für das Review; ich hatte diese alten Schätzchen schon gar nicht mehr so im Fokus (obwohl ich zu Jungendzeiten auch so was baute).

Schöne Grüße
Klaus

Graf Spee

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Re: Bausatzvorstellung Matchbox Gruppenbauprojekt
« Antwort #61 am: 12. März 2011, 18:39:35 »
Keine Ursache :1:
Ich denke mal, ich werde mir dann auch die Revell Wiederauflage holen.
Zum einen um einen vergleichen zu können zum anderen um den beiden britischen Zerstörern die ich in Arbeit habe ihre Kontrahenten gegenüberstellen zu können ;)

:winken:
Handle nur nach derjenigen Maxime,
durch die zugleich wollen kannst,
das sie ein allgemeines Gesetz werde.



leo

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Re: Bausatzvorstellung Matchbox Gruppenbauprojekt
« Antwort #62 am: 13. März 2011, 22:00:05 »
Servus,

So, der Bau des 1:32 Matchbox Porsche 935 in Kategorie 1 nähert sich langsam aber sicher dem Ende, daher wird es Zeit, mit dem Zweiten Bausatz zu beginnen.

Kategorie 3
Hersteller: Matchbox
Art.Nr: PK-80 (Reboxed by Revell)
Modell: Jagdpanther
Maßstab: 1:76


Zuesrt bekam ich einen Schreck, als ich die Schachtel von Modellbau Kölbel aufmachte und die Bausatzverpackung  von Revell sah.

Aber nach dem Öffnen war klar, es handelt sich tatsächlich um den alten Matchbox-Jagdpanther in 1:76 mit dem "Ruinendiorama"
Revell hat dem Teil also nur eine neue Umverpackung spendiert.

Da das Modell doch eher spartanisch detailiert ist, hab ich vor, div. Fehlende Teile mittels Teelichtalu, PE-Rahmenreste, gezogenem Gußast usw. sowie Zimmerit-Belag mittes Spachtelmasse selbst anzufertigen.
Daher fällt Kat. 2 weg, da ich Bausatzfremde Bauteile verwende, aber keine Gekauften Zusrüstteile, wie in Kat. 4 "gefordert" zum Einsatz kommen.


Die Verpackung:



Decals:



Bauanleitung Seite 1:



Bauanleitung Seite 2:



Bauanleitung und Ketten:



Ketten sperat:



Teilerahmen 1



Teilerahmen 1 (andere Seite)



Teilerahmen 2:



Matchbox Bausatznummer:



"Made in GB" weggeschmolzen:



Angegossene Details Panzeroberseite:



Gruß  :winken:
Leo



Zur Zeit im Trockendock:
1:350 Nimitz

Zur Zeit im Hangar:

Thorsten_Wieking

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Re: Bausatzvorstellung Matchbox Gruppenbauprojekt
« Antwort #63 am: 17. März 2011, 11:26:03 »

Hersteller: Matchbox
Art.Nr: PK-46
Modell: BAe Hawk 200
Maßstab: 1:72
Kategorie 3



Es können zwei Vorserien/Prototypen gebaut werden, man sieht, das diese Auflage aus der "Ming-Periode" stammt. ;-)


Die Teile weisen wenige Oberflächenstrukturen auf, die Trenches…. ähm Gravuren sind unverkennbar Original Matchbox, wie auch das Copyright verrät.






Die Klarsichtteile sind…. naja, wie bei Matchbox eben.


Und hier, was man so „Detailaufnahmen“ nennt



Die Decals habe ich leider vergessen, werden aber noch nachgeliefert.

Erste Passprobe




Und genau soweit bin seit einer Woche gekommen.



Gruß
Thorsten
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FlyingCircus

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Re: Bausatzvorstellung Matchbox Gruppenbauprojekt
« Antwort #64 am: 17. März 2011, 12:25:35 »
Hallo Thorsten, auf deine Hawk bin ich wirklich gepannt. Ich liebe diese kleinen Jets. :1: :winken:

„Ich weiß, dass Sie glauben, Sie wüssten, was ich Ihrer Ansicht nach gesagt habe. Aber ich bin nicht sicher, ob Ihnen klar ist, dass das, was Sie gehört haben, nicht das ist, was ich meinte.“ Alan Greenspan

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Re: Bausatzvorstellung Matchbox Gruppenbauprojekt
« Antwort #65 am: 17. März 2011, 14:10:12 »
Hersteller: Matchbox (Wiederauflage aktuell bei Revell 04193)
Art.Nr: PK-107
Modell: Dornier Do 28D-2 Skyservant (1974/1975)
Maßstab: 1:72
Kategorie 3

Die Do-28D-2 ist aus der Geschichte der Bundesluftwaffe nicht weg zu denken. Sie wurde geliebt aber auch von vielen gehasst wegen ihrer Unbequemlichkeit und dem Motorenlärm. Die Skyservant war noch mit Kolbentriebwerken ausgerüstet, welche ein Höllen Lärm machten und die Flugplatz Anwohner zu vielen Beschwerden trieb. Die leisere Turbopropvariante Do-128-6 wurde bei der Bundeswehr aber nicht mehr verwirklicht. Das Ende wie für viele Waffensystem kam kurz nach der Wiedervereinigung, wegen den damals noch umzusetzenden Abrüstungsbeschlüssen. Spätestens als die früheren Passagiere nun eine Bahnkarte in die Hand gedrückt bekammen entwickelten sich nostalgische Gefühle. Besonders vermisst wurde die schnelle Transportmöglichkeit von z.B. Ersatzteilen für Flugzeuge die auswärtig liegen geblieben waren. Unter den letzten Do-28 die bei der Bundeswehr betrieben wurden waren 2 so genannte Öl-Dos. Das waren Maschinen die umgebaut wurden um Ölverschmutzungen in Nord- und Ostsee zu dokumentieren, und die Schuldigen zu überführen.

Der Bausatz ist ein sehr frühes Marchbox Modell und bisher der einzige einer Skyservant. Er ist einfach gehalten und hat nicht viele Details.









« Letzte Änderung: 17. März 2011, 14:12:22 von FlyingCircus »

„Ich weiß, dass Sie glauben, Sie wüssten, was ich Ihrer Ansicht nach gesagt habe. Aber ich bin nicht sicher, ob Ihnen klar ist, dass das, was Sie gehört haben, nicht das ist, was ich meinte.“ Alan Greenspan

Thorsten_Wieking

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Re: Bausatzvorstellung Matchbox Gruppenbauprojekt
« Antwort #66 am: 17. März 2011, 14:17:03 »
Hallo Thorsten, auf deine Hawk bin ich wirklich gepannt. Ich liebe diese kleinen Jets. :1: :winken:

Ich bin auch mal gespannt, wie das Teil wird.. ;-)

Modell: Dornier Do 28D-2 Skyservant (1974/1975)
[...]Er ist einfach gehalten und hat nicht viele Details.
Und bietet eine Menge Möglichkeiten, wie die SIM - Stuttgarter Interessengemeinschaft Modellbau  mit ihrem Gruppenbau aus dem Jahr 2010(?) bewiesen hat.
Bin schon auf das Modell gespannt.

Gruß
Thorsten


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Re: Bausatzvorstellung Matchbox Gruppenbauprojekt
« Antwort #67 am: 17. März 2011, 21:15:56 »
Wurd die Hawk von Revell nochmal aufgelegt?

Alex

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Re: Bausatzvorstellung Matchbox Gruppenbauprojekt
« Antwort #68 am: 17. März 2011, 22:54:04 »
Wurd die Hawk von Revell nochmal aufgelegt?

nein, das müsste Italeri gewesen sein... Red Arrow Hawk von Revell, als Vergleich dazu die Hawk von Italeri.

Alex
Hier ist mein Portfolio, und hier meine weiteren Berichte (<-- Upgedated am 20.9.2015)
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Thorsten_Wieking

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Re: Bausatzvorstellung Matchbox Gruppenbauprojekt
« Antwort #69 am: 18. März 2011, 01:15:07 »
Wurd die Hawk von Revell nochmal aufgelegt?

Die Hawk 200 habe ich bisher nur in Matchbox Kartons gesehen und auch dann war der Bausatz eher selten in der Bucht vertreten. Ging mir zumindest so, bis ich endlich mein erstes Exemplar hatte.

Gruß
Thorsten
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mhep31

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Re: Bausatzvorstellung Matchbox Gruppenbauprojekt
« Antwort #70 am: 19. März 2011, 10:08:58 »
So Hier auch mal meine Bausatzvorstellung.

Hersteller: Matchbox (ca. 1979)
Art.Nr: PK-410
Modell: EA-6B Prowler
Masstab: 1/72
Kategorie 1

Zum  Vorbild:
Im November 1964 folgte die Navy dem Vorschlag von Grumman, zur Verringerung der Arbeitsbelastung der EA-6-Besatzungen und zur Ausdehnung des Einsatzspektrums eine viersitzige Ausführung der Intruder (mit drei Bedienern für die Eloka-Systeme) bauen zu lassen. Dafür musste der Rumpf um 1,36 Meter gestreckt werden. Auch eine Verstärkung der Zelle war notwendig, um mit großen Lasten wieder auf dem Flugzeugträgerdeck landen zu können. Die Tankkapazität beträgt 8.705 Liter. Extern können zusätzlich zwei Tanks mit je 5.680 Litern Kapazität angebracht werden.
(Quelle: Wikipedia)

Dieser Bausatz war einer der ersten (kann sein,sogar der erste oder zweite) den ich je gebaut habe. Damals noch ohne Bemalung!
Deshalb möchte ich ihn noch einmal bauen,und dieses Projekt ist denke ich der richtige Rahmen.











Hier noch einige Detail Bilder


Die Besatzung, sehen aus wie die TIE Piloten in Star Wars


Die Amaturen


Ich hoffe die Decals funktionieren noch?
Die Klarsichtteile sint für Matchbox recht Okay.


Gruss
Martin

PGDmonty

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Re: Bausatzvorstellung Matchbox Gruppenbauprojekt
« Antwort #71 am: 19. März 2011, 22:48:01 »
Hersteller: Matchbox (Wiederauflage aktuell bei Revell 04123)
Art.Nr: PK-104
Modell: Heinkel He 115
Maßstab: 1:72
Kategorie 1

Die He 115, ein zweimotoriger Mitteldecker in Ganzmetallbauweise mit zwei Schwimmern, war als Minenleger und Torpedo-Bomber sehr effektiv (Erstflug 1936). 1940 befand sich die He 115 B als Minenleger im Einsatz, ausgestattet mit einer einzelnen magnetischen 920kg Mine. Die Maschinen der Küstenfliegergruppen 106 und 406 flogen regelmäßige Mineneinsätze an der Ost- und Südküste Großbritanniens. Ende 1940 erschien die He 115 C mit schwerer Bewaffnung; eine Untervariante hatte verstärke Schwimmer zur Landung auf Eis und gefrorenem Schnee. Die C-4 war eine auf Torpedo-Angriffe spezialisierte Version, die bei mehreren Gelegenheiten gegen die berühmten Nordkap- Geleitzüge eingesetzt wurde.
@Quelle LuftArchiv


Diese Version von Matchbox stellt eine HE 115 B Version da, von FROG/Revell gibt es auch noch eine C Version aber nach den verschieden Reviews im Netz soll die Matchbox He 115 wohl die bessere Wahl sein in Bezug auf Baubarkeit und Originaltreue.

Zum Bausatz an sich gibt es nicht viel zusagen ausser das es ein typischer Matchbox Bausatz ist. Die Blechstöße an den Flügeln und dem Rumpf sind sehr fein erhaben dargestellt. An den Übergängen zu den Rudern finden wir die Matchboxgräben. An den Passstiften finden wir am Rumpf leichte Sinkstellen die aber leicht zu beheben sind.






















« Letzte Änderung: 19. März 2011, 22:57:42 von PGDmonty »

Dragon666

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Re: Bausatzvorstellung Matchbox Gruppenbauprojekt
« Antwort #72 am: 25. März 2011, 19:58:06 »
Die Bausatzvorstellung:

Modell: MBB BK 117
Massstab: 1:72
Hersteller: Matchbox (schon klar  :D)
Artikelnummer: PK-48
Varianten: ADAC-Rettungshubschrauber D-HDAC --- Passagierhubschrauber der Aero Asahi (Japan)

Ich habe mich für die ADAC-Variante entschieden.. auch wenn Japan heute in aller Munde ist.



Wie bei Matchbox gewohnt befindet sich die Bemalungsanleitung auf der Rückseite der Schachtel. (leider nur jeweils eine Seitenansicht)
Die Detailbemalung ist natürlich seperat in der Bauanleitung aufgeführt. Auch die Decalplatzierung ist da zu finden.

Es sind 3 Spritzlinge vorhanden. Einmal in grau. Ein weiterer in weiss und ein Klarsicht-Rahmen. Dieser weist leider ein paar Kratzer auf.. mal sehen ob Future da was retten kann oder ob ich polieren muss. (Ist Future erlaubt???? )  *dummi*

Die Spritzlinge sind recht sauber gespritzt. Leichte Gußgrate können einfach entfernt werden. Verzug konnte ich in der ersten Begutachtung nicht feststellen.







Natürlich befindet sich der Herstellerverweis auf der Unterseite der Bodenplatte des Cockpits



Die Detailierung der Bauteile ist... hmm... ich möchte sagen... solide  8)



Die Gravuren (Gräben) sind recht gross geraten aber das ist ja bei Matchbox nix neues.



Über das Original habe ich nicht wirklich viel zu berichten:

Erstflug des Prototyps war im Jahre 1979, der erste BK-117 wurde 1984 beim ADAC in Dienst gestellt... inzwischen ist MBB in der Firma Eurocopter aufgegangen. Spätere BK-Varianten werden auch als EC- 145 angeboten.

Das erstmal zu dem Bausatz... ob ich einen detaillierten Baubericht schreibe kann ich noch nicht versprechen... Erstmal das Projekt angehen  :D

Bis dahin....  :winken:

« Letzte Änderung: 02. April 2011, 19:50:25 von Dragon666 »

Russfinger

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Vorstellung PK-109 Ju 188
« Antwort #73 am: 30. März 2011, 12:45:58 »
Bausatz Ju 188
Kategorie 1
Maßstab: 1:72

Als dieser Bausatz auf den Markt kam, hieß unser Bundeskanzler Willy Brandt.
Das Ende des zweiten Weltkrieges war 29 Jahre vorüber, sodass so mancher Bausatz auch mit den Augen desjenigen betrachtet wurde, der aktiv dabei war.
Abgesehen davon waren die Zeiten derart, dass es nicht z.B. eine F 18 AUCH von Trumpeter gab sondern ÜBERHAUPT einen Bausatz einer Ju 87 D.
Kein Wunder also, dass eine Neuerscheinung von Matchbox durchaus satisfaktionsfähig war und in führenden Magazinen ernsthaft besprochen wurde.
Dabei kam sie nicht wirklich gut weg. Unter anderem wurde moniert, dass die Motorgondeln zu klein im Durchmesser seien, der Rumpfquerschnitt falsch, die Kanzelverstrebung ebenso. Ausserdem wurde aus Kostengründen der C-Stand weder verglast noch mit einem MG versehen. Die Bugbewaffnung fehlte ebenfalls. Aussenbewaffnung: Fehlanzeige.
Eine geradezu klasische Verwendung des Kits bestand darin, es als Basis für Umbauten zu verwenden. Sei es als Mix mit Revell Ju 88 Bausätzen, oder gar als Grundlage für eine Mistel (Intermodell bot einen Vacu-Umbausatz an). Im selben 79er Katalog werden übrigens die Macher der Matchbox'schen Fw 190 dafür gelobt, daran gedacht zu haben, das Heckrad im belasteten Zustand darzustellen.
Das mal zur objektiven modellbau-historischen Einordnung.
Meine subjetktive Einordnung als 9-jähriger war ein wenig anders aber sicherlich durchaus repräsentativ:
Stufe 1: Entdeckung auf dem Schulweg: Es gibt ein neues Modell eines Flugzeugs das toll aussieht (Soviel zur Wichtigkeit von Box-Art)
Stufe 2: Einordnung des Preises: 4 Mark 75. Durchaus kein Pappenstiel - aber machbar.
Stufe 3: Ad-hoc Überprüfung der liquiden Mittel, ggf. Anzapfen der eigenen Reserven oder Anfrage bei der Hausbank (Mutter)
Stufe 4: Kauf

Stufe 5 stellte eine Entdeckungsreise über die Gießäste dar, gefolgt vom Gefühl einen guten Kauf getätigt zu haben.
 An mein konkretes bei der Ju 188 kann ich mich sogar noch recht gut erinnern: Das Verhältnis an zu verbauendem Plastik und investiertem Taschengeld empfand ich als überaus gut. Ein grooooßes Flugzeug für kleines Geld. Die Detaillierung der Knarren empfand ich als toll, vor allem im Vergleich mit den damals häufig angebotenen Besenstielen.  Und dann - man stelle sich das vor - der Bausatz enthielt sogar eine echte Rückwand mit aufgeprägtem Details. Bei einer erneuten Betrachtung im Jetzt sieht das Ganze nicht aus wie eine Ansammlung von  Funkggeräten sondern wie die Schalttafel einer HO-Anlage. Aber das war doch schon mal was. Die deutlichst eingravierten Bombenschächte beruhigten den juvenilen Waffennarren dahingehend, der Rüstungspirale im Kreise der Spiekameraden eine deutliche Umdrehung mehr verpasst zu haben.

Der damalige Bau verlief völlig unspektakulär: Die meisten Teile konnten aus den Gießästen gebrochen werden, ohne das  was entzwei ging.
(Habe ich jetzt wiederholt, funktioniert immer noch)
Nur die längs-geteilte Kanzel habe ich natürlich versaut. Die war blind und schief.
Die Passgenauigkeit war auch nach heutigen Maßstäben gut, nach damaligen wahrscheinlich sensationell. So einiges, das damals von anderen Firmen ernsthaft verkauft wurde, käme heute nicht durch die Qualitätskontrolle. Noch nicht einmal bei Short-Run Hütten im Hinterhof.
Eine - wie ich finde - geniale Kontruktion sorgte überdies dafür, dass Flügel und Leitwerk ohne große Mühe im richtigen Winkel standen und die Konstruktion auf einem robusten Fahrwerk.
War noch was?
Ach ja: Bemalt habe ich natürlich nicht. Aber auch mit Decals sah die Kiste gut aus und ich hatte recht lange Freude dran.

Das alles erklärt natürlich  mein Bauziel: Stufe 1.
Die Kiste auch nur annähernd zu verbessern wäre aufgrund der objektiven Fehler fruchtlos,
wer eine Ju 188 bauen will, sollte mindestens die von Italerie nehmen oder die von Hasegawa.
Für einen spaßvollen Nostalgiebau, diesmal mit Bemalung, gibt es natürlich nur die Matchbox Ju.

Und wer wissen mag, was ich da genau auf meinem Bastelplatz habe und wie das Endgergebnis aussehen kann:
Hier ein Link der alles zeigt: http://www.matchboxkits.org/product_info.php?cPath=27_35_52&products_id=376

 :winken:

Russie


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Re: Bausatzvorstellung Matchbox Gruppenbauprojekt
« Antwort #74 am: 30. März 2011, 13:05:56 »
@Russie:
Auch wenn ich hier nicht mitmache, für diese Bausatzvorstellung brauchst Du wirklich keine Bilder!
Es ist alles wieder da, und zwar genau so, wie ich die Ju 188 damals erbeutet, erlebt und gebaut habe...  :1:
Danke Dir für die wieder ausgegrabenen Erinnerungen  :P
und wenn Du denn demnächst Recherchematerial zur 188 brauchst: jibbet bei mich!  :D

Viele Grüße
 :winken:
Andreas
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Im Gedenken an meinen Freund Ulf Petersen, 1967 – 2018