Autor Thema: Flugzeuge Nackerte Piper L-4, 1:72 Eduard Stripdown Update 20.12.2014 Geschafft, Fertig!  (Gelesen 6766 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

bughunter

  • MB Großmeister
  • ******
  • Beiträge: 4256
Auftakt

Und der nächste Stripdown folgt sogleich! Und da Puchi mir ja Gewalt angedroht :aerger: hatte, wieder mit Baubericht.
Wobei - ob ich mir damit einen Gefallen getan habe, weiß ich noch nicht. Denn die Dr.I hat dermaßen Spaß gemacht, daß ich es nicht lassen konnte, mal in die Schachtel der Piper zu schauen und die Messingplatinen zu befingern. Und wenn man sie schon mal draußen hat, könnte man ja auch anfangen :rolleyes:

Um dieses Teilchen geht es:

Quelle: Eduard.com

Den Bausatzinhalt sieht man hier schön im Überblick und die Anleitung steht als PDF bereit:
http://www.eduard.com/store/Eduard/Piper-L-4-STRIPDOWN-1-72.html

ABER: große Warnung, das Blech scheint weicher zu sein als bei der neuen Dr.I 8o Ich bin ständig dabei, den Rumpf wieder zu richten :12:

Aber lassen wir Bilder sprechen!

Natürlich wird auch dieses Modell wieder soweit wie möglich gelötet, hier der Rumpf:



Schön detaillierte Unterseite:



Sehr schöne Details, hier das Brandschott; mit der Motorhaube, die vom Kunststoffrumpf abgesägt habe. Die Qualität der Kunststoffteile finde ich übel, aber viel wir ja nicht gebraucht. Keine Ahnung, von welchem Modell die abstammen.



Bereits montiert:



Sitzrahmen des hinteren Sitzes und Cockpitabdeckung sind auch eingelötet.



3 (in Worten drei!) einzelne Strebchen sind aus der Platine zu trennen und einzeln diagonal ins Heck einzubauen. Eine Arbeit für Verzweifelte!



Bei den Flächen werden die Rippen gebogen und zwei Holme einzeln eigesetzt



Ein Detailbild der Rippchen



Und falls wieder jemand "Keine Lötstellen zu sehen" ruft, hier sind sie. Aller übrigens noch unbearbeitet. An der Nasenkante fehlen noch kleine Zwischenrippchen.



Der vordere Holm ist durchgehend, bekommt aber noch Verstärkungen.



Hier mal die Fläche zur Probe in den Rumpf eingehängt, scheint zu passen.



Es soll eine gelbe zivile Piper werden, habe da eine Scale-Dokumentation aus dem "Modellflieger". Der innere Rahmen ist da wohl in einem hellen Grau lackiert.

Bisheriges Fazit: deutlich schwieriger zu bauen als die Dr.I Am Heck ist durch einen Unfall fast keine Strebe mehr gerade. Ich hoffe, ich bekomme sie trotzdem zusammen! => Sonst in die "Schandkiste" (Zitat Hans).

Viele Grüße,
Bughunter :winken:
« Letzte Änderung: 20. Dezember 2014, 23:11:13 von bughunter »

Wikipedia sagt: "Ein Modell ist ein vereinfachtes Abbild der Wirklichkeit."
Deshalb baue ich lieber verkleinerte Originale.

GZ-Q2

  • MB Experte
  • **
  • Beiträge: 435
  • 37+01 the first and the last 1973-2013
    • Meine Pendlerstrecke
Re: Piper L-4, 1:72 Eduard Stripdown Start 19.10.2014
« Antwort #1 am: 19. Oktober 2014, 23:21:19 »
Sehr schön, da setze ich mich doch gleich mal in die erste Reihe.  :D
Gruß Peter

Professioneller Nichtbastler und großer Bewunderer der Modellbaukunst.

mumm

  • MB Großmeister
  • ******
  • Beiträge: 3748
  • Peter Justus
Re: Piper L-4, 1:72 Eduard Stripdown Start 19.10.2014
« Antwort #2 am: 20. Oktober 2014, 05:48:45 »
Boah, du willst es aber wissen... 8o

Um so besser, wenn KlausH seinen Storch nochmal mitschleppt, sind das schon mindestens 3 Stripdown´s in Wilnsdorf 2015!

Peter  :winken:

Puchi

  • MB Großmeister
  • ******
  • Beiträge: 3898
  • Seine Filigranität (ernannt v. Polystyrol Senator)
Re: Piper L-4, 1:72 Eduard Stripdown Start 19.10.2014
« Antwort #3 am: 20. Oktober 2014, 08:57:57 »
Na bitte, geht ja! :D ;)

Schöner Start des Bauberichtes! :klatsch: Was den Schwierigkeitsgrad gegenüber der Fokker betrifft: die Tragflächen sind auch leichter zu verschrotten, da der Holm nicht aus Kunststoff ist. Frag' mal, woher ich das weiß... :pffft:

Aber Du packst das schon, kein Zweifel. :1:

Danke für den BB, übrigens! :P


Liebe Grüße,

Karl
Es gibt eine grundlegende und sehr wertvolle Aussage in der Wissenschaft, sie ist ein Zeichen von Weisheit und lautet: Ich weiß es nicht. (Data in TNG/"Illusion oder Wirklichkeit")


bughunter

  • MB Großmeister
  • ******
  • Beiträge: 4256
Re: Piper L-4, 1:72 Eduard Stripdown, Update 21.10.2014 Flügel
« Antwort #4 am: 21. Oktober 2014, 22:28:04 »
Flügelchen

Boah, du willst es aber wissen... 8o
Ähh, Du meinst, ich sollte mein Glück nicht so herrausfordern?

Um so besser, wenn KlausH seinen Storch nochmal mitschleppt, sind das schon mindestens 3 Stripdown´s in Wilnsdorf 2015!
Der Storch liegt hier auch noch im Regal - ungebaut. Das Ding hat aber dermaßen viele Rippen etc, der kommt gaanz viel später  :D

Und hier zitiere ich mich mal selbst
Die Qualität der Kunststoffteile finde ich übel, aber viel wir ja nicht gebraucht. Keine Ahnung, von welchem Modell die abstammen.
Hier habe ich eine Antwort gefunden. Laut scalemates und den Bildern auf der Reviewseite sind die Kunststoffteile von KoPro.

Weiter geht's im BB ...
Heute möchte ich wieder einer meiner Löttricks zeigen. Wichtig ist, das sich die zu verbindenden Teile beim Erkalten nicht bewegen, sonst gibt es die sogenannten "kalten" Löstellen.

Hier kommt eine selbstklemmende Pinzette zum Einsatz, ...



... die Halbrippchen am vorderen Holm zu halten. 20 Stück sind zu verbauen, 22 auf der Platine enthalten.



Hier sieht man schön, wie sie sich durch die Bespannung drücken - oh, da fehlen ja noch zwei weit außen! Da hat der Holm aber keinen Schlitz :5: Mal sehen, ob ich die noch darein bekomme.



Der Randbogen wird durch filigranste Winkel gestützt und gehalten:



Dann wären die Flächen fertig - bis auf die Ruderhörner an den Querrudern, Haltern für die Verstrebung (wobei ich überlege, die komplett aus Messing zu fertigen) und Versäubern des Ganzen.


Was den Schwierigkeitsgrad gegenüber der Fokker betrifft: die Tragflächen sind auch leichter zu verschrotten, da der Holm nicht aus Kunststoff ist. Frag' mal, woher ich das weiß... :pffft:
So Karl, dann frag ich mal. Wo genau war jetzt das Problem?  :ziel:
Für jemanden, der ein Akagi-Flugdeck in ätzendem Origami faltet, sollte das doch eine der kleinsten Übungen sein :1:


So sollte der Tank einer Piper aussehen:

Quelle: williammaloney.com/Aviation/PiperAviationMuseum/PiperJ3Cub


Und das ist das, was aus dem Bausatzteil geworden ist:

Das werde ich wohl noch mal anlangen müssen, wenn man viel davon sieht. Die Passung war nicht so doll.

Am Rmpfheck verzweifel ich gerade dank schlechter Passung und Fragen, wie das überhaupt gehört, ein wenig. In der Bauanleitung ist das obere Fenster schon mal verkehrt herum eingezeichnet, das steht fest. Und ja, das Modell auf der Bausatzpackung ist deutlich schlechter gebaut als das offizielle am Anfang des BB. Diese Bausätze werden wohl häufiger als Ätzteilplatinen in Lagern liegen als in 3D entfaltet :woist:

Ach ja, also wenn jemand die Eduard stripdowns Sopwith Camel (7006) und Fokker D.VIII (7007) im Lager hat, und so vom Bau abgeschreckt wurde, daß es sie hergeben würde oder jemand kennt, der jemand kennt, der sie verkaufen würde - hier ist ein dankbarer Abnehmer :1:

Bis demnächst!
Bughunter :winken:

Wikipedia sagt: "Ein Modell ist ein vereinfachtes Abbild der Wirklichkeit."
Deshalb baue ich lieber verkleinerte Originale.

Puchi

  • MB Großmeister
  • ******
  • Beiträge: 3898
  • Seine Filigranität (ernannt v. Polystyrol Senator)
Re: Piper L-4, 1:72 Eduard Stripdown, Update 21.10.2014 Flügel
« Antwort #5 am: 22. Oktober 2014, 08:31:26 »
So Karl, dann frag ich mal. Wo genau war jetzt das Problem?  :ziel:
Für jemanden, der ein Akagi-Flugdeck in ätzendem Origami faltet, sollte das doch eine der kleinsten Übungen sein :1:
Tja, weißt Du, Puchi war damals noch nicht geboren, es gab' nur den einfachen Karl und der war damals ziemlicher Anfänger, was Ätzis betrifft. Die Tragflächen sind zwar so halbwegs gerade gelungen, allerdings nur für kurze Zeit. Eine unbedachte Handbewegung hat ihnen eine neue Form verpasst, die so gar keine Ähnlichkeit mehr mit einer Tragfläche hatte. :rolleyes: Aber damals habe ich wenigstens gelernt, dass man das allergrößte Ätzteilchaos mit vieeel Geduld wieder gerade bekommen kann. :1: Schließlich war das Modell ein Geburtstagsgeschenk für meinen Schwiegervater. Der wollte es dann ganz vorsichtig in seine schon überfüllte Vitrine stellen, und rat mal, was dabei als erstes demoliert wurde? :1: Genau... :pffft:

Deine Tragflächen sind allerdings pipifein geworden! :P


Liebe Grüße,

Karl
Es gibt eine grundlegende und sehr wertvolle Aussage in der Wissenschaft, sie ist ein Zeichen von Weisheit und lautet: Ich weiß es nicht. (Data in TNG/"Illusion oder Wirklichkeit")


bughunter

  • MB Großmeister
  • ******
  • Beiträge: 4256
Re: Piper L-4, 1:72 Eduard Stripdown Update 21.10.2014 Flügelchen
« Antwort #6 am: 22. Oktober 2014, 09:49:12 »
Danke - soviel "pipifein"es Lob treibt mir ja Freudenpipi in die Augen :)

Vielen Dank auch für den Hinweis auf die Transportgefährdung! Wenn die Piper schon den Bau kaum überlebt, ist sie auf dem Transport z.B. nach Wilnsdorf um so mehr gefährdet. Da muß ich mir in der Tat was einfallen lassen, um die beiden unverbogen transportieren zu können.

Bin echt gespannt, wie es später mit Farbe wirkt!

Viele Grüße,
Bughunter :winken:

Wikipedia sagt: "Ein Modell ist ein vereinfachtes Abbild der Wirklichkeit."
Deshalb baue ich lieber verkleinerte Originale.

Puchi

  • MB Großmeister
  • ******
  • Beiträge: 3898
  • Seine Filigranität (ernannt v. Polystyrol Senator)
Re: Piper L-4, 1:72 Eduard Stripdown Update 21.10.2014 Flügelchen
« Antwort #7 am: 22. Oktober 2014, 11:46:00 »
Die Deformierungen sind bei meinem Modell durch direktes Anstoßen entstanden. Das sicherste wäre also eine so große Transportbox, dass das Modell an keine Wand anstößt und die das Modell vollständig umschließt (hat sich beim Titanictransport bewährt). Das Hauptproblem wird eher die sichere Befestigung auf der Bodenplatte.

Und Vibrationen werden während des Transportes vermutlich bei dem Fliegengewicht eher weniger eine Gefahr darstellen, da ist ja kaum Masse vorhanden. Außerdem glaube ich, dass Deine Lötverbindungen einiges mehr aushalten, als meine CA-Verklebungen, die bei Belastung doch ganz gern aufbrechen. Dann verliert das Ganze natürlich an Stabilität.


Liebe Grüße,

Karl
Es gibt eine grundlegende und sehr wertvolle Aussage in der Wissenschaft, sie ist ein Zeichen von Weisheit und lautet: Ich weiß es nicht. (Data in TNG/"Illusion oder Wirklichkeit")


bughunter

  • MB Großmeister
  • ******
  • Beiträge: 4256
Nackerte Piper L-4, 1:72 Eduard Stripdown Update 04.11.2014 Hochzeit
« Antwort #8 am: 04. November 2014, 23:01:45 »
Hochzeit

Es war mal wieder an der Zeit, an der Piperchen weiterzulöten :1:

Nach mehreren Anläufen habe ich dann doch den Rumpfrücken drauf bekommen! Das ist dermaßen filigran und an den Knickstellen noch dünner geätzt, kaum zu handhaben. Mit Daumen und Zeigefinger etwas festhalten - und schon hat man mit dem Mittelfinger was verbogen ...



Am Flügel hatte ich ja beim letzten Update beschrieben, daß die Rippchen außen fehlen. Die Halbrippchen (rechts im Bild waren da, aber der Schlitz im Holm fehlte. Wäre vor der Montage einfacher gewesen, aber ich habe mich zum Tuning entschlossen. Also mit einem geätzten Sägeblatt einen Schlitz in die beiden Außenholme gesägt  :pffft:
Entspricht vermutlich einer Operation am offenen Herzen - Puchi hat ja die Erfahrung, wie leicht die Flügel verbiegen und hat mich gewarnt - hat aber geklappt.



Nächste Sauerei - die Ruderhörner. Wie soll der Widerhaken in das Loch der Querruder? Das ist Messing und kein Gummi, Copperfield konnte mir das auch nicht hindurchzaubern. Also weggeschnipselt und nur den Zapfen ins Loch gesteckt und verlötet.



Damit sind auch, nach der Versäuberung der Lötstellen, die Flügel zur Montage vorbereitet.



Bei der Fokker habe ich ja Rumpf und Flächen einzeln lackiert und mit Sekundenkleber verklebt, aber hier habe ich beschlossen, beides zu verlöten. Das ist so filigran, da hätte ich sonst Zweifel an der "Robustheit".
Also Hochzeit: Flächen aufgesteckt und verlötet. Am Randbogen nachgemessen und die Lötstellen solange bearbeitet, bis alles halbwegs gerade saß.



Die Stabilität innen soll dieses Rähmchen liefern!



Kopfüber eingelötet:



Dieser kleine Rahmen kommt noch vorn auf die Rippen und soll die Bespannung halten (hab ein Einbaubild vergessen).



In der Mitte ist der Rahmen aber zu erkennen - da ist gleichzeitig der aktuelle Stand. Die Anzahl der noch zu verarbeitenden Ätzteile hat schon rapide abgenommen. Oben fehlt noch ein weiterer Fensterrahmen.


Im Vordergrund liegt noch 0,7mm Messingdraht. Aus diesem (oder 0,5mm ? ) möchte ich die Flügelverstrebung fertigen, da mit die Plastikteilchen viel zu dick und viel zu laberig aussehen. So könnte ich dem ganzen mehr Stabilität geben und den oberen Rumpfteil schützen. Im Original war das zwar stromlinienförmig, aber die Verkleidung könnte ja zusammen mit der Bespannung angebaut worden sein.

Es geht also voran, wenn auch in kleinen Schritten.

Viele Grüße,
Bughunter :winken:
« Letzte Änderung: 04. November 2014, 23:06:05 von bughunter »

Wikipedia sagt: "Ein Modell ist ein vereinfachtes Abbild der Wirklichkeit."
Deshalb baue ich lieber verkleinerte Originale.

Universalniet

  • Globaler Moderator
  • MB Superstar
  • *****
  • Beiträge: 6453
  • Marc Schimmler
Re: Nackerte Piper L-4, 1:72 Eduard Stripdown Update 04.11.2014 Hochzeit
« Antwort #9 am: 04. November 2014, 23:22:56 »
Der Wahnsinn hat System ....   8o 8o 8o

AnobiumPunctatum

  • aus Leidenschaft
  • Globaler Moderator
  • MB Superstar
  • *****
  • Beiträge: 6480
  • Holzwurm aus Leidenschaft
    • Modellmarine.de
Re: Nackerte Piper L-4, 1:72 Eduard Stripdown Update 04.11.2014 Hochzeit
« Antwort #10 am: 05. November 2014, 08:25:48 »
Goil.

Wenn ich mir das so ansehe, bekomme ich richtig Lust auf die Airco DH2 in 1/48
:winken:  Christian

in der Werft: Medway Longboat, 1742 - 1/24; HMS Winchelsea, 1764 - 1/48
auf dem Zeichenbrett: HMS Triton, 1773

"Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."

Dannebrog

  • lässt fünfe gerade sein
  • MB Großmeister
  • ******
  • Beiträge: 3027
  • Michael "Mike" B. K.
    • http://www.kellerseiten.de
Re: Nackerte Piper L-4, 1:72 Eduard Stripdown Update 04.11.2014 Hochzeit
« Antwort #11 am: 05. November 2014, 09:24:45 »
Toll - könnt ich mir stundendang anschauen!  :P

Schön auch, dass Du die zivile Version bauen möchtest!
Mit besten Empfehlungen vom Mike!
www.kellerseiten.de

Ein kanadisches Sprichwort sagt: "don´t eat yellow snow!"

bughunter

  • MB Großmeister
  • ******
  • Beiträge: 4256
Re: Nackerte Piper L-4, 1:72 Eduard Stripdown Update 04.11.2014 Hochzeit
« Antwort #12 am: 05. November 2014, 20:46:21 »
Vielen herzlichen Dank!
Ich arbeite daran, Euch wieder so einen Galeriebeitrag und eine Piper in Wilnsdorf live präsentieren zu können.

Hier habe ich noch den Oberhammer gefunden, ein Produktionsbericht von 1943! Die Rippen waren also kein Holz, wie ich zuerst dachte, nur die Holme. Toll ist auch die Präzision bei der Vorbereitung der Rohre.

Modellbau in groß :D

Viele Grüße,
Bughunter :winken:

Wikipedia sagt: "Ein Modell ist ein vereinfachtes Abbild der Wirklichkeit."
Deshalb baue ich lieber verkleinerte Originale.

bughunter

  • MB Großmeister
  • ******
  • Beiträge: 4256
Nackerte Piper L-4, 1:72 Eduard Stripdown Update 06.11.2014 Verstrebung
« Antwort #13 am: 06. November 2014, 23:55:55 »
Verstrebung

Kann man einen Bausatz out-of-the-box bauen? Erst Recht, wenn es ein Stripdown ist?
Man kann. Aber man muß nicht. Erst Recht nicht, wenn einem nachgesagt wird, man hätte AMS.

Daher habe ich die Verstrebung aus Messing neu gefertigt. Zuerst 0,7mm Rundmessing flacher gefeilt und verlötet. Sieht noch "wuchtig" aus, ist aber filigraner als die laberigen Kunststoffstreben mit 0,9x1,1mm.



Die Länge angepasst, in den Holmen sind Vertiefungen. Natürlich per Löten befestigt.
Die kleineren Stützen (etwa in der Mitte) sind aus 0,5mm Messing.



Komplett von unten:



Und wieder in Normallage:


Das hat die Robustheit deutlich erhöht! Der ganze Flieger ist mir heute durch eine kleine Unachtsamkeit vom Tisch auf den Boden geflogen (blödes Teppichmoster!) :5:  aber "nur" ein Randbogen war total verbogen.

Die Seitenleitwerk- und Spornradkonstruktion ist auch nicht trivial und hält mich noch von der ersten Farbgebung ab.

Bis zum nächsten mal,
Bughunter :winken:
« Letzte Änderung: 06. November 2014, 23:58:55 von bughunter »

Wikipedia sagt: "Ein Modell ist ein vereinfachtes Abbild der Wirklichkeit."
Deshalb baue ich lieber verkleinerte Originale.

Dannebrog

  • lässt fünfe gerade sein
  • MB Großmeister
  • ******
  • Beiträge: 3027
  • Michael "Mike" B. K.
    • http://www.kellerseiten.de
Re: Nackerte Piper L-4, 1:72 Eduard Stripdown Update 06.11.2014 Verstrebung
« Antwort #14 am: 07. November 2014, 10:55:58 »
Eine deutliche Verbesserung gegenüber dem schnöden Plastik!  :P
Mit besten Empfehlungen vom Mike!
www.kellerseiten.de

Ein kanadisches Sprichwort sagt: "don´t eat yellow snow!"