Autor Thema:  Heinkel He 178V-1, Special Hobby, 1/48  (Gelesen 742 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

BAT21

  • MB Gigant
  • *****
  • Beiträge: 1664
Heinkel He 178V-1, Special Hobby, 1/48
« am: 23. Februar 2019, 11:25:12 »
Heinkel He 178V-1  


Modell:  Heinkel He 178V-1
Hersteller:  Special Hobby
Maßstab:   1/48
Art. Nr. :   SH48175
Preis ca. :  12 €








Beschreibung: 


Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Heinkel_He_178_050602-F-1234P-002.jpg?uselang=de

Zitat
Die Heinkel He 178 war ein Versuchsflugzeug der Ernst Heinkel Flugzeugwerke. Es war das erste Flugzeug der Welt, das von einem Strahltriebwerk angetrieben wurde. Der Erstflug mit Strahlantrieb wurde am 27. August 1939, wenige Tage vor dem Beginn des Zweiten Weltkriegs, von Testpilot Erich Warsitz in Rostock-Marienehe durchgeführt. Er dauerte rund acht Minuten.

Entwicklung

Bei der Entwicklung der He 178 handelte es sich um ein rein privat finanziertes firmeneigenes Projekt der Heinkel Flugzeugwerke in Rostock-Marienehe, persönlich vorangetrieben von Ernst Heinkels Leidenschaft für die Entwicklung neuer Technologien für Hochgeschwindigkeits-Flugzeugantriebe.

Bereits ab 1936[1] hatte er dem Physiker Hans Joachim Pabst von Ohain die Ressourcen seines Betriebs zur Verfügung gestellt, nachdem dieser ihn vom Konzept seines Turbinenstrahlantriebs überzeugen konnte. Anfänglich war Ohains Triebwerksentwicklung von vielen Rückschlägen gekennzeichnet, die auch die Flugzeugwerke finanziell sehr belasteten. Nach einer langen Testphase hatte Ohain mit dem Triebwerk HeS 3 schließlich ein sicheres und zuverlässiges Aggregat geschaffen, das in die eigens dafür entwickelte He 178 eingebaut wurde.

Konstruktion

Die He 178 war als einstrahliges Flugzeug ausgelegt. Das Flugzeug war ein Schulterdecker mit konventionellem Einziehfahrwerk. Damit ist die He 178 einer der wenigen Strahlflugzeugtypen mit Spornrad. Der Rumpf war in Schalenbauweise aus Duraluminiumblech hergestellt. Die Tragflächen bestanden aus Holz. Eine Asbestbeschichtung sollte die betroffenen Holzteile vor der Hitze des Triebwerkes schützen. Die Luft für das Triebwerk wurde durch eine große Öffnung im Rumpfbug eingesogen, durch einen Kanal unter der Pilotenkanzel in das rumpfmittig eingebaute Triebwerk geleitet und durch ein konisches Schubrohr am Heck ausgestoßen.

Weiterlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Heinkel_He_178


Schachtelinhalt: 

Wer die Heinkel He 178 im Maßstab 1/48 bauen möchte, wird aktuell bei Special Hobby fündig.
Neben der hier vorgestellten V-1 wird in einer weiteren Auflage auch die V-2 angeboten.
In einer kleinen Schüttbox hat Special Hobby ein paar Plastikteile, Ätzteile und eine Anleitung gepackt.
Die Plastikteile sind im Shortrun Verfahren hergestellt. Oberflächendetails werden mit Gravuren dargestellt - diese müssen an ein paar Stellen vom Modellbauer nochmal nachgezogen werden.

Die Heinkel war ein kleines Flugzeug ohne viel Schnickschnack - da schlägt sich in der Teileanzahl nieder.
In der Schachtel befindet sich genau ein Gussrahmen:






Die Klarsichtteile:




Auch wenn es die Anleitung verschweigt, gibt es neben der Kanzelabdeckung aus Plastik auch noch eine tiefgezogene Variante.
Die Gussvariante benötigt vor dem Bau eine Behandlung mit Future öder ähnlichen Mittelchen:




Die Vacuteile:




Ein paar feinere Details werden mit Ätzteilen realisiert:




Die Anleitung kommt in Heftform:










Die geringe Teileanzahl zeigt sich auch hier - zwei Seiten mit Werbung.  ;)

Die He-178 V-1 war unmarkiert, also gibt es auch keine Abziehbilder.


Fazit:  

Wer neben Messerschmitt 109 oder Focke Wulf 190 mal etwas Ausgefallenes basteln möchte, bekommt mit diesem Bausatz von Special Hobby genau das Richtige geliefert.

+  Vorbildauswahl
+  Ausstattung
+  Überschaubare Teileanzahl

-  Erst mal nix