Autor Thema:  Yakovlev Yak-50, Amodel, 1/72  (Gelesen 775 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

BAT21

  • MB Gigant
  • *****
  • Beiträge: 1690
Yakovlev Yak-50, Amodel, 1/72
« am: 23. Februar 2019, 14:34:26 »
Yakovlev Yak-50 (1949)  


Modell:  Yakovlev Yak-50 (1949)
Hersteller:  Amodel
Maßstab:   1/72
Art. Nr. :   72250
Preis ca. :  20 €








Beschreibung: 

Zitat
Die Jakowlew Jak-50 (russisch Яковлев Як-50) war ein allwettertaugliches Abfang-Jagdflugzeug. Es entstand als logische Fortsetzung einer ganzen Reihe von Versuchs-Strahlflugzeugen aus dem OKB Jakowlew und war das Konkurrenzmuster zur Lawotschkin La-200, Mikojan I-320 und Suchoi Su-15.

Im Gegensatz zu seinem unmittelbaren Vorgänger Jak-30 hatte man den Rumpf um über zwei Meter verlängert und anstelle des Bugrad-Fahrwerkes erstmals in der Geschichte des Konstruktionsbüros ein Tandemfahrwerk installiert. Serienmäßige Anwendung fand diese Fahrwerksanordnung später in der Jak-25. Das Flugzeug wurde ebenfalls mit einem Funkmeßvisier ausgestattet, welches seinen Platz im Bug über dem Lufteinlasskanal des Triebwerkes bekam.

Sergei Anochin, der auch schon andere Modelle von Jakowlew getestet hatte, flog die Jak-50 am 15. Juli 1949 erstmals und erprobte sie bis zum 30. Mai nächsten Jahres. Im Januar 1950 stellte er mit 1170 km/h einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord auf. Bei insgesamt ausgezeichneten Flugleistungen wies die Jak-50 aber einige Mängel auf, wie mangelnde Stabilität im schallnahen Geschwindigkeitsbereich und ein kompliziertes Verhalten bei Start und Landung, was insbesondere auf die zur Masseeinsparung gewählte Fahrwerksvariante zurückzuführen war, für die das Muster offensichtlich zu klein und zu leicht war.

Die gleiche Typenbezeichnung erhielt erheblich später ein Sportflugzeug.

Weiterlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Jakowlew_Jak-50_(1949)

Ein paar Bilder vom Original gibt es hier: http://www.airwar.ru/enc/fighter/yak50_1.html


Schachtelinhalt: 

Amodel liefert unter der Artikelnummer 72250 ein Modell der Yak-50 im Maßstab 1/72.
Aus 49 Teilen entsteht ein Modell in den Abmaßen 15.5 x 11.1 cm.
Kleinserientypisch wurden die Plastikteile im Shortrun Verfahren hergestellt - neben etwas Grat muss auch die ein oder andere Gravur nachgearbeitet werden.
Führungslaschen oder ähnliches gibt es keine, da wird das Ankleben der Tragflächen sicherlich eine Herausforderung.
Neben den Plastikteilen gibt es noch eine Anleitung und einen kleinen Bogen mit Abziehbildern.

Werfen wir ein Blick in die Schachtel:
















Das Klarsichtteil:






Die Anleitung wurde als Faltblatt in den Karton gepackt. Die begleitenden Farbangaben beziehen sich auf Humbrol Farben.






Es können zwei Maschinen im Metalllook gebaut werden. Die dafür notwendigen Abziehbilder wurden auf einen kleinen Bogen gedruckt.




Fazit:  

Amodel liefert mal wieder typische Kleinserienkost: interessante Vorbildauswahl gepaart mit einem herausfordernden Bau.
Shortrun Teile und fehlende Führungslaschen bzw. Passstifte empfehlen den Bausatz für den Modellbauer mit etwas Erfahrung.

+  Vorbildauswahl
+  Preis

-  Keine Gurte für den Pilotensitz
-